| Einiges zur Geschichte des Hauses
Das Bürohaus „Glückauf“, entstanden zwischen 1922/23 nach Plänen des Planungsdezernenten Ernst Bode, ist ein typisches Beispiel für die Architektur der 20er-Jahre und war lange ein Wahrzeichen für den industriellen Wandel in Essen. Klassizistische und expressionistische Vorbilder prägten den monumental gestalteten Ziegelmassivbau. Er entstand im Rahmen einer in Essen in den 1920er Jahren stark ausgeprägten Tendenz zur Formung baublockgroßer Komplexe. Trotz der Veränderungen (Fenster, Verputz des strukturierten Betonsockels, Lichthof) sind gestalterische Details expressionistischer Herkunft erhalten geblieben, wie sie in Essen kaum ein zweites Mal existieren. Diese finden sich am Eingangsbereich Rüttenscheider Straße: Tür, Deckengestaltung mit Lampen, Wandgliederungen aus geometrisch gesetzten Ziegelsteinen und in einer Nische die lebensgroße Figur eines Hüttenarbeiters von Joseph Ensling, die auf die einstmals bedeutende Rolle Essens als Stahlmetropole hinweist. Quelle: Kulturlinie 107 |
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| Kurzbezeichnung: Glückaufhaus
Lage: Rüttenscheider Str. 002 / Friedrichstr. 001 Stadtbezirk I / Stadteil Essen-Südviertel Art u. lfd. Nummer der Denkmalliste: Baudenkmal 0234 Eintragungsdatum: 19.09.1988 |
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